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Der Autor und sein Text = Falsification and Distortion of an Original Text as Judged by Authors in Antiquity

AUTHOR Mlke, Markus; Mulke, Markus
PUBLISHER de Gruyter (03/18/2008)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description

Die handschriftlich überlieferte Literatur der griechisch-römischen Antike war der ständigen Gefahr fremder, vom jeweiligen Verfasser nicht autorisierter Textverfälschungen ausgesetzt. Dabei bediente sich der verantwortliche Bearbeiter der Mittel der Interpolation, der Tilgung, der ändernden Ersatzfassung sowie der Transposition und griff nicht blo in einzelne Stellen des Originals ein, sondern unterzog es nicht selten einer regelrechten Gesamtrezension oder epitomierte es zu einer verkürzten Ausgabe. Auch in der Übersetzungsliteratur lassen sich ähnliche Vorgänge nachweisen, etwa dann, wenn vor der Übertragung eines fremdsprachigen Buchs in eine andere Sprache der Text ohne Einwilligung des ursprünglichen Verfassers verändert wurde. Die Verfasser jedoch, also die Betroffenen selbst, verurteilten aus einem ausgeprägten Autorbewu tsein heraus die sekundäre Manipulation ihrer Werke als anma enden Anschlag auf die Integrität des echten Wortlauts. Während sie nur ausgewählten Kritikern erlaubten, vor der Publikation ein Urteil über den Text abzugeben, richteten sie an das Publikum die unmi verständliche Warnung, ihn nach der Publikation zu verfälschen.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783110202502
ISBN-10: 3110202506
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 419
Carton Quantity: 20
Product Dimensions: 6.14 x 0.94 x 9.21 inches
Weight: 1.70 pound(s)
Feature Codes: Bibliography, Index
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Literary Criticism | Ancient and Classical
Literary Criticism | Ancient - General
Literary Criticism | World - General
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Dewey Decimal: 801.959
Library of Congress Control Number: 2008380638
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing

Die handschriftlich überlieferte Literatur der griechisch-römischen Antike war der ständigen Gefahr fremder, vom jeweiligen Verfasser nicht autorisierter Textverfälschungen ausgesetzt. Dabei bediente sich der verantwortliche Bearbeiter der Mittel der Interpolation, der Tilgung, der ändernden Ersatzfassung sowie der Transposition und griff nicht blo in einzelne Stellen des Originals ein, sondern unterzog es nicht selten einer regelrechten Gesamtrezension oder epitomierte es zu einer verkürzten Ausgabe. Auch in der Übersetzungsliteratur lassen sich ähnliche Vorgänge nachweisen, etwa dann, wenn vor der Übertragung eines fremdsprachigen Buchs in eine andere Sprache der Text ohne Einwilligung des ursprünglichen Verfassers verändert wurde. Die Verfasser jedoch, also die Betroffenen selbst, verurteilten aus einem ausgeprägten Autorbewu tsein heraus die sekundäre Manipulation ihrer Werke als anma enden Anschlag auf die Integrität des echten Wortlauts. Während sie nur ausgewählten Kritikern erlaubten, vor der Publikation ein Urteil über den Text abzugeben, richteten sie an das Publikum die unmi verständliche Warnung, ihn nach der Publikation zu verfälschen.

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