Evangelium und Gesetz
| AUTHOR | Demut, Andr; Demut, Andre |
| PUBLISHER | de Gruyter (09/16/2008) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Diese Untersuchung interessiert sich für eine dogmatische Figur, welche Karl Barth ins Zentrum programmatischer Äu erungen stellte, an der sich aber auch massive Kritik an seiner Theologie entzündete: die Verhältnisbestimmung von Evangelium und Gesetz. Der Verfasser untersucht dazu 476 Predigten, die Barth zwischen 1913 und 1964 gehalten hat, unter der Fragestellung, wie in ihnen Gottes Zuspruch und Anspruch zur Sprache kommen. Auf Basis dieser Analyse gelingt eine systematisch-theologische Akzentuierung des Barth'schen Votums zu "Evangelium und Gesetz" mit gro er Tiefenschärfe.
Der Verfasser zeigt, dass Barths Einheitsfigur von Evangelium und Gesetz nicht als Vermischung zweier gleichgewichtiger Grö en verstanden werden darf, sondern - in Analogie zur christologischen Figur - als enhypostatische Union zweier Grö en, deren Distinktion nicht eingezogen wird.
Gleichzeitig leistet die Analyse einen erhellenden Beitrag zur Periodisierung des Barth'schen Denkweges, da sich beim Blick auf Evangelium und Gesetz in über fünfzig Jahren Predigens dieses Theologen sowohl überraschende Kontinuitäten als auch ein interessanter Bruch am Anfang der 1930er Jahre zeigen.
Diese Untersuchung interessiert sich für eine dogmatische Figur, welche Karl Barth ins Zentrum programmatischer Äu erungen stellte, an der sich aber auch massive Kritik an seiner Theologie entzündete: die Verhältnisbestimmung von Evangelium und Gesetz. Der Verfasser untersucht dazu 476 Predigten, die Barth zwischen 1913 und 1964 gehalten hat, unter der Fragestellung, wie in ihnen Gottes Zuspruch und Anspruch zur Sprache kommen. Auf Basis dieser Analyse gelingt eine systematisch-theologische Akzentuierung des Barth'schen Votums zu "Evangelium und Gesetz" mit gro er Tiefenschärfe.
Der Verfasser zeigt, dass Barths Einheitsfigur von Evangelium und Gesetz nicht als Vermischung zweier gleichgewichtiger Grö en verstanden werden darf, sondern - in Analogie zur christologischen Figur - als enhypostatische Union zweier Grö en, deren Distinktion nicht eingezogen wird.
Gleichzeitig leistet die Analyse einen erhellenden Beitrag zur Periodisierung des Barth'schen Denkweges, da sich beim Blick auf Evangelium und Gesetz in über fünfzig Jahren Predigens dieses Theologen sowohl überraschende Kontinuitäten als auch ein interessanter Bruch am Anfang der 1930er Jahre zeigen.
