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Suizid in Haft. Erwachsene Männer in österreichischen Justizanstalten

AUTHOR Mazur, Joanna
PUBLISHER Grin Verlag (03/08/2016)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: Sehr Gut, FH Campus Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll ein Abriss der Erkenntnisse über den Stand bezüglich Suizid und Suizidprävention im Allgemeinen, aber vorwiegend in den österreichischen Justizanstalten, gegeben werden. Es soll mittels Beleuchtung von speziellen soziologischen, psychologischen und medizinischen Erklärungsmodellen in einem umfassenderen Sinn theoretische Grundlagen und relevantes Hintergrundwissen zur Genese von Suizidalität gegeben werden. Ein weiteres Ziel ist die theoretische Darstellung einzelner Theorien zur Dynamik des Lebens in Justizanstalten, um ein besseres Verständnis der Problematik zu ermöglichen. Durch den Einblick in Daten und Fakten soll die Relevanz dieses Themas verdeutlicht werden und die Dringlichkeit der Erarbeitung geeigneter Ma nahmen aufgezeigt werden. Anhand von einer umfangreichen Literaturrecherche und Interviews mit Experten wurden die relevanten Resultate erhoben. Das Forschungsinteresse lag darin, zu ermitteln, inwiefern der Soziale Dienst der österreichischen Justizanstalten in Suizidprävention eingebunden ist, welche Ma nahmen zur Anwendung kommen und was die Sozialarbeit auf diesem Gebiet zu leisten im Stande ist. Die Conclusio der durchgeführten Recherchen und Erhebungen ergab, dass durch die hohe Prävalenz der psychischen Erkrankungen in österreichischen Haftanstalten einerseits durch den Überbelag andererseits sowie durch die extreme Kumulierung an Stressfaktoren, die eine Haft darstellt, die Suizidzahlen kontinuierlich im Steigen sind. Es ist von höchster Dringlichkeit, sich dessen bewusst zu werden, dass die Population unserer Gefängnisse eine klassische Risikogruppe für Suizide darstellt und es unumgänglich ist, sich intensiv mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Solchartige Ma nahmen stellen nicht nur die sozialarbeiterische, psychologische oder medizinische Versorgung dar, sondern vor
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783640412242
ISBN-10: 3640412249
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 130
Carton Quantity: 54
Product Dimensions: 5.83 x 0.31 x 8.27 inches
Weight: 0.39 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
Descriptions, Reviews, Etc.
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: Sehr Gut, FH Campus Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll ein Abriss der Erkenntnisse über den Stand bezüglich Suizid und Suizidprävention im Allgemeinen, aber vorwiegend in den österreichischen Justizanstalten, gegeben werden. Es soll mittels Beleuchtung von speziellen soziologischen, psychologischen und medizinischen Erklärungsmodellen in einem umfassenderen Sinn theoretische Grundlagen und relevantes Hintergrundwissen zur Genese von Suizidalität gegeben werden. Ein weiteres Ziel ist die theoretische Darstellung einzelner Theorien zur Dynamik des Lebens in Justizanstalten, um ein besseres Verständnis der Problematik zu ermöglichen. Durch den Einblick in Daten und Fakten soll die Relevanz dieses Themas verdeutlicht werden und die Dringlichkeit der Erarbeitung geeigneter Ma nahmen aufgezeigt werden. Anhand von einer umfangreichen Literaturrecherche und Interviews mit Experten wurden die relevanten Resultate erhoben. Das Forschungsinteresse lag darin, zu ermitteln, inwiefern der Soziale Dienst der österreichischen Justizanstalten in Suizidprävention eingebunden ist, welche Ma nahmen zur Anwendung kommen und was die Sozialarbeit auf diesem Gebiet zu leisten im Stande ist. Die Conclusio der durchgeführten Recherchen und Erhebungen ergab, dass durch die hohe Prävalenz der psychischen Erkrankungen in österreichischen Haftanstalten einerseits durch den Überbelag andererseits sowie durch die extreme Kumulierung an Stressfaktoren, die eine Haft darstellt, die Suizidzahlen kontinuierlich im Steigen sind. Es ist von höchster Dringlichkeit, sich dessen bewusst zu werden, dass die Population unserer Gefängnisse eine klassische Risikogruppe für Suizide darstellt und es unumgänglich ist, sich intensiv mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Solchartige Ma nahmen stellen nicht nur die sozialarbeiterische, psychologische oder medizinische Versorgung dar, sondern vor
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