Konfessionszugehörigkeit als Einstellungsvoraussetzung in Organisationen der sozialen Arbeit: Eine Analyse von Stellenausschreibungen der Caritas
| AUTHOR | Hempel, Sebastian |
| PUBLISHER | Grin Verlag (02/06/2014) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Technische Hochschule Kln, ehem. Fachhochschule Kln (Institut fr angewandtes Management und Organisation in der Sozialen Arbeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Das praktische Wirken der sozialen Arbeit ist in Deutschland nicht ohne den Einfluss der gro en Wohlfahrtsverbnde denkbar. Insbesondere die konfessionell getragenen Organisationen, der durch die katholische Kirche legitimierte Deutsche Caritasverband (DCV) sowie das von der evangelischen Kirche getragene Diakonische Werk (DW), spielen aufgrund ihrer Gr e und breiten Verflechtung in fast allen wesentlichen Bereichen der sozialen Arbeit eine bergeordnete Rolle. Somit leisten sie nicht nur Hilfe fr Millionen von Menschen in Deutschland, sondern sie fungieren gleicherma en als Arbeitgeber fr mehr als eine Million Beschftigte. Aufgrund des in der Verfassung verankerten Selbstbestimmungsrechts der Kirchen drfen sie sich hierbei gesonderter arbeitsrechtlicher Regelungen bedienen, die ihnen u.a. erlauben, Mitarbeiter nicht nur nach fachlicher Eignung, sondern auch nach konfessionellen Kriterien auszuwhlen. Am Beispiel des Deutschen Caritasverbandes - analysiert wurden Stellenausschreibungen des zentralen Online- Jobportals der Caritas - untersucht die Arbeit, inwieweit die jeweilige Konfessionszugehrigkeit der BewerberInnen in der tglichen Ausschreibungspraxis als Einstellungsbedingung gilt. Die Ergebnisse der Untersuchung liefern deutliche Hinweise darauf, dass trotz eindeutiger kirchenrechtlicher Bestimmungen keine einheitliche und somit transparente Vorgehensweise der Einrichtungen des DCV festzustellen ist. Darber hinaus zeigen sich auffllige arbeitsfeldspezifische Differenzen, die vermuten lassen, dass der in Teilen bereits eingetretene Fachkrftemangel in der Sozialwirtschaft Auswirkungen auf die Ausschreibungspraxis der Einrichtungen der Caritas hat, so z.B. in Gesundheits- und Pflegeberufen. Angesichts
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783656568353
ISBN-10:
3656568359
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
52
Carton Quantity:
136
Product Dimensions:
5.83 x 0.12 x 8.27 inches
Weight:
0.18 pound(s)
Feature Codes:
Illustrated
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Education | Philosophy, Theory & Social Aspects
Descriptions, Reviews, Etc.
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Technische Hochschule Kln, ehem. Fachhochschule Kln (Institut fr angewandtes Management und Organisation in der Sozialen Arbeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Das praktische Wirken der sozialen Arbeit ist in Deutschland nicht ohne den Einfluss der gro en Wohlfahrtsverbnde denkbar. Insbesondere die konfessionell getragenen Organisationen, der durch die katholische Kirche legitimierte Deutsche Caritasverband (DCV) sowie das von der evangelischen Kirche getragene Diakonische Werk (DW), spielen aufgrund ihrer Gr e und breiten Verflechtung in fast allen wesentlichen Bereichen der sozialen Arbeit eine bergeordnete Rolle. Somit leisten sie nicht nur Hilfe fr Millionen von Menschen in Deutschland, sondern sie fungieren gleicherma en als Arbeitgeber fr mehr als eine Million Beschftigte. Aufgrund des in der Verfassung verankerten Selbstbestimmungsrechts der Kirchen drfen sie sich hierbei gesonderter arbeitsrechtlicher Regelungen bedienen, die ihnen u.a. erlauben, Mitarbeiter nicht nur nach fachlicher Eignung, sondern auch nach konfessionellen Kriterien auszuwhlen. Am Beispiel des Deutschen Caritasverbandes - analysiert wurden Stellenausschreibungen des zentralen Online- Jobportals der Caritas - untersucht die Arbeit, inwieweit die jeweilige Konfessionszugehrigkeit der BewerberInnen in der tglichen Ausschreibungspraxis als Einstellungsbedingung gilt. Die Ergebnisse der Untersuchung liefern deutliche Hinweise darauf, dass trotz eindeutiger kirchenrechtlicher Bestimmungen keine einheitliche und somit transparente Vorgehensweise der Einrichtungen des DCV festzustellen ist. Darber hinaus zeigen sich auffllige arbeitsfeldspezifische Differenzen, die vermuten lassen, dass der in Teilen bereits eingetretene Fachkrftemangel in der Sozialwirtschaft Auswirkungen auf die Ausschreibungspraxis der Einrichtungen der Caritas hat, so z.B. in Gesundheits- und Pflegeberufen. Angesichts
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